
Auf den fruchtbaren Lehm- und Lößböden um Erfurt herum befassten sich die Mönche der Stadt vermutlich bereits vor über 1300 Jahren mit dem Anbau von Kräutern und Gemüse. Im Mittelalter verhalf der Anbau und Handel von Waid (einem Blaufärbemittel) der Stadt zu Wachstum, Bekanntheit und wirtschaftlicher, kultureller und politischer Macht. Die klimatischen Bedingungen der hügeligen Landschaft machten zudem den Anbau von Wein nicht nur möglich sondern auch lange zu einem weiteren wichtigen Standbein der städtischen Wirtschaft.
Im 18. Jahrhundert entwickelte der gewerbsmäßige Gartenbau in Erfurt seine Blüte. So erschienen 1768 die ersten Handzettel als Vorläufer der späteren Samenkataloge.
Im Laufe des folgenden Jahrhunderts entstanden bis heute weltbekannte Samen- und Kakteenzuchtbetriebe, unter ihnen die Firma N.L. Chrestensen - der Beginn der Chrestensen-Story.



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